Städte und Gemeinden der Region profitieren von Bauförderung

LAND FÖRDERT 10 VORHABEN MIT INSGESAMT 4,4 MILLIONEN EURO
   Zusammen 4,4 Millionen Euro erhalten 10 Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2021.  Dies teilte die grün geführte Landesregierung am Mittwoch in Stuttgart mit. Insgesamt stehen rund 265 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 361 Maßnahmen zur Verfügung. „In unserem Landkreis fließen die Mittel vor allem in städtebauliche Erneuerungen von Ortskernen und Ortsmitten. Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Reinhold Pix, Landtagsabgeordneter für den östlichen Teil des Kreises.
   Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von Wohnungen, über die Weiterentwicklung bestehender Zentren bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz. Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung. Bärbl Mielich, seit 15 Jahren Abgeordnete des Wahlkreises Breisgau: „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“. Weitere Beispiele sind energetische Sanierungen von Altbauten und die Förderung von Grünflächen.
   Die Städtebauförderung ist auch Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, stärken wir die Quartiere und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erläutert die ebenfalls für einen Teil des Landkreises zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen Edith Sitzmann.

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