Menschlich, unbürokratisch und günstiger: Studie bestätigt grüne Forderung nach Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Wenn Flüchtlinge heute einen Arzt aufsuchen wollen, brauchen sie eine Genehmigung der Ausländerbehörde. Das ist für die Menschen belastend und für die kommunalen Verwaltungen viel Arbeit. Eine Studie des Universitätsklinikums Heidelberg zeigt nun: Es ist für den Staat auch teurer als eine Gesundheitskarte mit Basisleistungen.

Bundesgesundheitsminister Gröhe hatte im Juni zugesagt, den Ländern die Einführung einer solchen Karte gesetzlich zu ermöglichen. „Das ist auch dringend notwendig“, so die Gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE Bärbl Mielich. „Wir wollen nicht, dass jemand mit Schmerzen erst beim Amt einen Arztbesuch beantragen muss. Das ist unmenschlich und darüber hinaus – das hat die Studie nun gezeigt – auch teurer!“ Baden-Württemberg könne das erste Flächenland sein, dass eine Gesundheitskarte an Asylsuchende ausgibt.

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