Markus Riesterer u. MdL Bärbl Mielich

MdL Bärbl Mielich trifft Geschäftsführer und Verbandsdirektor Markus Riesterer des Gewerbepark Breisgau zum Informationsgespräch

“Er freue sich über das Interesse der Politik am Gewerbepark”, erklärte Markus Riesterer bei der Begrüßung der grünen Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich am 30. Juni 2014.

Markus Riesterer u. MdL Bärbl Mielich

Markus Riesterer u. MdL Bärbl Mielich

Sie begleite die Entwicklung des Gewerbeparks von Anfang an, erklärte die Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich. Auch wenn die Anfangszeit nicht einfach gewesen sei, habe sich der Gewerbepark Breisgau mittlerweile zum Erfolgsmodell entwickelt. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung interessierte sich die Abgeordnete insbesondere für binationale Erweiterungsoptionen über die Grenze hinweg nach Frankreich. Sie habe in einem Gespräch mit den Beauftragten der französischen Regierung zur Stilllegung und Konversion des AKW Fessenheim, Jean-Michel Malerba und Michaél Ohier, große Bereitschaft für solche Modelle wahrgenommen, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Stilllegung des AKW Fessenheim zu kompensieren.


„Es ist mir ein großes Anliegen, dass in Fessenheim und den umliegenden Gemeinden soziale und wirtschaftliche Perspektiven geschaffen werden. Dazu braucht es neue Initiativen und die Ansiedlung neuer Unternehmen“, erklärt Bärbl Mielich. Mit dem Gewerbepark und z. B. dem Frauenhofer Institut könnten auf binationaler Ebene neue Initiativen auf den Weg gebracht werden und zukunftsorientierte Entwicklungschancen für eine gemeinsame europäische Region Oberrhein entstehen. Ihre Vision sei eine Vorzeigregion Oberrhein für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Markus Riesterer erklärte, dass der Gewerbepark so langsam an seine Grenzen komme. Eine relativ kleine Erweiterungsfläche sei noch vorgesehen, aber mehr sei nicht möglich. Eine Verdichtung auf dem Gelände sei schwierig, da der Gewerbepark kein klassisches Industriegebiet sei und auch von dem Grün zwischen den Ansiedlungen lebe. Eine binationale Option brauche sehr viel Zeit und Verhandlungen. Neben den politischen Gesprächen müsse ein entsprechendes Rechtskonstrukt geschaffen und viele rechtliche Fragen geklärt werden. Es sei aber wichtig, entsprechende Singnale zu senden. Der Bürgermeister Harald Kraus aus Eschbach habe in dieser Sache auch bereits bei den französischen Kommunen vorgesprochen.

Angesprochen wurde auch die Lärmproblematik durch den Sonderlandeplatz und dessen Bedeutung für den Gewerbepark Breisgau. Bärbl Mielich schlug vor, ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten auf den Weg zu bringen, mit dem Ziel eine Lösung zu finden, die die Belange der Menschen in der Region nach Ruhe berücksichtigt.

Die Badische Zeitung berichtete am 01. Juli 2014 ausführlich über das Informationsgespräch:
http://www.badische-zeitung.de/eschbach/fessenheim-koennte-perspektive-sein-x1x–86866313.html

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