Land fördert Sommerschule am Naturzentrum Kaiserstuhl

Das Naturzentrum Kaiserstuhl in Ihringen bietet in den Sommerferien ein zusätzliches Lernangebot für Schülerinnen und Schüler an. Die Sommerschule ist eines von insgesamt 51 Angeboten im Land, das von der grün-geführten Landesregierung gefördert wird. Insgesamt stehen für die Sommerschulen rund 750.000 Euro zur Verfügung.

„Sommerschulen stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zum Start ins neue Schuljahr.“


Bärbl Mielich, Grünen-Abgeordnete für den Wahlkreis Breisgau, betont: „Die Sommerschulen bieten ein ganzheitliches Programm, das Lernen und Freizeit kombiniert. So können die Jugendlichen Lernblockaden abbauen und Lücken vor dem Start ins neue Schuljahr schließen. Besonders freue ich mich über das verzahnte Angebot, das neben den klassischen Schulfächern in unserer Sommerschule explizit den Naturschutzgedanken im Konzept beinhaltet.“

Die Sommerschule des Naturzentrums Kaiserstuhl findet vom 2. bis 6. September statt. Kooperationspartner ist die Freiburger Ökostation. Unter dem Schwerpunkt Sprache/Erlebnis/Natur richtet sich das Angebot an die mitwirkenden Schulen: die Gemeinschaftsschule Ihringen, die Grund-, Werkreal- und Realschule Bötzingen, die Grundschule Merdingen, die Breisacher Schulen Theresianum (Grundschule) und Julius-Leber-Schule (Gemeinschaftsschule), die Grundschule Rimsingen und die Grundschule Vogtsburg. 

Neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es die Möglichkeit, fachspezifische Angebote zu besuchen. Das Lernkonzept und das Rahmenprogramm werden als gemeinsames, verzahntes Gesamtkonzept zwischen den Schulen und dem Kooperationspartner abgestimmt. Die Jugendlichen bekommen Einblicke in Gebiete außerhalb des klassischen Unterrichtskanons. „So wird die Freude am Lernen neu entdeckt und die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert“, so Mielich. 

Hintergrundinformationen: Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen in Baden-Württemberg etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Seit 2018 gilt das Programm auch für den Grundschulbereich. Das Kultusministerium fördert dieses Landesprogramm durch Anrechnungsstunden für die Lehrkräfte und Sachmittel mit einer Gesamtsumme von rund 750.000 Euro.

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