Land bezuschusst viele Projekte im Markgräflerland und Kaiserstuhl

PRESSEMITTEILUNG
23.02.2016

MdL Bärbl Mielich: Die grün-rote Landesregierung übernimmt mit der jährlichen ELR-Förderung Verantwortung für die Stärkung des ländlichen Raums” 

Insgesamt sind 17 Projekte im Breisgau und Kaiserstuhl im Rahmen des diesjährigen Entwicklungsprogrammes für den Ländlichen Raum (ELR) für eine Bezuschussung (vorbehaltlich der Einzelfallprüfung) vorgesehen, vorrangig für die Wohnraumerweiterung.

Private Projekte werden in Ebringen (26.730 Euro), Eichstetten (2 Projekte mit insgesamt 102.890 Euro), Grißheim (50.000 Euro), Niederweiler (20.000 Euro), Britzingen (69.500 Euro), Grunern (3 Projekte mit insgesamt 90.000 Euro), Scherzingen (50.000 Euro), Obermünstertal (38.790 Euro) und Tannenkirch im Uttnach (100.000 Euro) gefördert. Dabei handelt es sich um Vorhaben zur energetischen Sanierung und Schaffung neuen oder Modernisierung bestehenden Wohnraums. Darüber hinaus investiert das Land 236.400 Euro in die energetische Sanierung, Umbau und Modernisierung der Saalenberghalle in Sölden. Zudem fließen 7.200 Euro für Maßnahmen zur Vorbereitung und Begleitung investiver Projekte durch die Gemeinde Grunern sowie 50.220 Euro für die Erweiterung eines mittelständischen Betriebs in Merdingen.

Hoch erfreut zeigt sich die grüne Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich über die Vielzahl an Förderzusagen in Ihrem Wahlkreis: „Es ist wichtig, die Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken. Mit den vorgesehenen Geldern können neuer Wohnraum geschaffen und wichtige Sanierungs- und Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. Das schafft Platz für zum Beispiel junge Familien, die sich in der schönen Umgebung des Markgräflerlands und des Kaiserstuhls niederlassen oder bleiben wollen”.

Die energetische Sanierung der Saalenberghalle mit knapp einer Viertel Millionen Euro sei besonders erfreulich, so Bärbl Mielich. Die Halle werde von Vereinen für Spiel, Sport und Kultur genutzt. Damit sei sie Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Sölden und trage zum Miteinander und Zusammenhalt bei. Mit der energetischen Sanierung werde die Sallenberghalle darüber hinaus zu einem Baustein in dem Voranschreiten der Energiewende im Breisgau, so die Grüne Politikerin.

„Es ist eine schöne Auszeichnung für diese Projekte, dass sie sich im Wettbewerb der ELR-Ausschreibung 2016 durchsetzen konnten. Ich gratuliere den Initiatoren, Bauherren und Gemeinden sehr herzlich zu ihrem Erfolg“, sagt Bärbl Mielich. Das Programm für den Ländlichen Raum sei sehr beliebt. Wie im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Anträge als Mittel zur Verfügung standen.

Grün-Rot fördert die Strukturentwicklung im Ländlichen Raum 2016 mit insgesamt 55 Millionen Euro für 712 Projekte in Baden-Württemberg. „Die grün-rote Koalition ist Dauer-Rekordmeister“, sagt Bärbl Mielich. Die Fördersumme ist bereits zum sechsten Mal in Folge höher als noch 2010. Damals waren es 47,9 Millionen Euro. Die Mittel gibt es für die Förderprogramme „Spitze auf dem Land“, „Leader“ und für das „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“.

 

Hintergrund ELR und Weiterentwicklung 

Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Baden-Württemberg liegt der Fokus im ELR auf der Weiterentwicklung starker Ländlicher Räume. Die grün-rote Koalition verfolgt konsequent das Ziel, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land zu erhalten und gute Voraussetzungen für Leben und Arbeiten im gesamten Ländle zu schaffen. Dazu hat die Landesregierung das ELR 2016 nochmals weiterentwickelt: Instrumente wie die schon jetzt begehrten Schwerpunktgemeinden, die Förderung von interkommunalen Zusammenschlüssen und Bürgerbeteiligungsprozessen setzen genau an diesen Punkten an. Sie setzen Anreize für passgenaue lokale Lösungen.

Die grün-rote Landesregierung hat das ELR in den vergangenen fünf Jahren sukzessive auf die künftigen Herausforderungen angepasst und modernisiert. Im ersten Schritt wurden Anreize für Klimaschutz und Ressourceneffizienz gesetzt, im zweiten Schritt wurde das Programm 2016 auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung angepasst.

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