Land baut Radnetz in der Region weiter aus

PRESSEMITTEILUNG

„Ein gut ausgebautes Netz macht Radfahren immer attraktiver“

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freut sich die Grünen-Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich. „Auch Kommunen in meinem Wahlkreis profitieren von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur.“

Neu ins Bauprogramm 2020 aufgenommen wurden folgende Projekte:

–   die Verbreiterung des Radwegs Kläranlage – Vogesenstraße in Neuenburg

–   eine Querungshilfe in Hertingen-Tannenkirch an der K6318 (Stadt Kandern)

–   12 Bike and Ride Boxen am Bahnhof Schliengen

Bereits im laufenden Bauprogramm für 2019 finden sich folgende Maßnahmen:

–   Der Neubau der Geh- und Radwegbrücke Jägersteg in Staufen

–   60 Fahrradabstellplätze am Bahnhof Eichstetten

–   der Radweg zwischen Merdingen und Wasenweiler entlang der K4929 (RadNETZ BH 75-1)

–   der Lückenschluss des Internationalen Rheinradwegs (Euro Velo 15) in der Neuenburger Stadtmitte

–   der Neubau einer Geh- und Radwegbrücke über die B 378 mit Erschließungsturm in Neuenburg

„Radfahren ist Klimaschutz“, betont Mielich. „Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Dabei sind Radverkehrsmaßnahmen längst nicht mehr nur Kleinmaßnahmen. Bei mehr als 90 Vorhaben im ganzen Land handelt es sich um Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe“, so Mielich.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr nun Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 58 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist eine Verdreifachung innerhalb von zwei Jahren. 2019 betrug die Förderung 30 Millionen Euro, 2018 waren es noch 18 Millionen Euro Förderbetrag. Im neuen Programm liegt der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.

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