Grüne in Baden-Württemberg bekennen sich zur Therapievielfalt

PRESSEMITTEILUNG

Auf der Landesdelegiertenkonferenz am Wochenende entschieden die baden-württembergischen Grünen über ihr Wahlprogramm. Thema war auch die integrative Medizin

Therapieangebote der Komplementärmedizin sollen für alle Versicherten zugänglich gemacht werden. Mit dieser Kernaussage setzten die baden-württembergischen Grünen bei der Landesdelegiertenkonferenz am Wochenende einen deutlichen Akzent. „Viele Patient*innen haben den Wunsch im Krankheitsfall zwischen unterschiedlichen Therapien entscheiden zu können. Wir Grüne wollen für alle den barrierefreien Zugang zur integrativen Medizin sicherstellen.“ Dazu gehört auch die Förderung von Forschungsprojekten wie dem Akademischen Zentrum für Komplementäre & Integrative Medizin der Universitätsklinken Heidelberg, Ulm, Freiburg und Tübingen und dem landesweiten Kompetenznetz Integrative Medizin.

Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich zeigte sich als Mitantragstellerin erfreut über den Beschluss: „Im Bereich der integrativen Medizin nehmen wir in Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle ein. Wir haben hier viele Leuchtturmprojekte, die wir auch in Zukunft weiter voranbringen wollen.“

Antragstellerin Jutta Niemann, Landtagsabgeordnete aus Schwäbisch Hall, ergänzt: „Die Menschen wollen ein Miteinander von konventioneller Medizin und komplementären Therapieverfahren. Dabei wollen wir sie unterstützen.

Integrativmediziner und Facharzt für Innere Medizin Dr. Ulrich Geyer aus Heidenheim, ebenfalls Mitantragsteller, betonte: „Die Integrativmedizin ist eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Medizin. Sie verwendet das „Beste aus beiden Welten“, so definiert es die WHO.“

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