Die Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich und Manfred Kern informieren sich vor Ort über die Situation der BDB-Musikakademie in Staufen

PRESSEMITTEILUNG
22.09. 2014

Der kulturpolitische Sprecher der Grünen, Manfred Kern, ist nicht nur im Landtag für die Amateurmusik zuständig, er ist selbst auch leidenschaftlicher Sänger und Amateurmusiker. Bei seinem Besuch in der BDB-Musikakademie, gemeinsam mit der Wahlkreisabgeordneten Bärbl Mielich, zeigte Manfred Kern denn auch großes Interesse an der Bildungs- und Jugendarbeit im BDB und an der Situation der BDB-Musikakademie.
„Ich bin dankbar, dass dieser Termin zusammen mit meinem Kollegen Manfred Kern zustande kam und wir einen Eindruck gewinnen konnten“, sagte Bärbl Mielich. Und auch Manfred Kern freute sich, dass er auf seiner „Tour“ durch die Musikakademien Baden-Württembergs in Staufen Station machen konnte. „Ich habe einen sehr guten Eindruck gewonnen“, resümierte er. „Das, was hier an Bildungsarbeit geleistet wird, kann man nicht im Hinterzimmer eines Gasthauses machen“. Und auch Bärbl Mielich bekannte: „Ich bin außerordentlich beeindruckt sowohl vom Konzept und Angebot als auch von dem hohen Anteil der jungen Menschen, die erreicht werden“. Um die Bedeutung der Blasmusik in Baden-Württemberg wusste Mielich wohl, aber nicht „wie gut die Strukturen sind“. Beim Informationsgespräch mit dem BDB-Präsidium sei ihr jedoch klar geworden, „dass der BDB hier seine Verantwortung wahrnimmt, um für gut ausgebildeten Nachwuchs zu sorgen.“ Für Manfred Kern, selbst als Sänger und Gitarrist in der Amateurmusik unterwegs, ist die musikalische Bildung grundsätzlich ein wichtiger Teil der Menschenbildung und ein wesentlicher Aspekt der Bildung überhaupt. „Musikalische Bildung sollte im Kindergarten anfangen und das ganze Leben lang andauern“, fand er. Dass die Vereine hierbei eine wichtige Rolle spielen und wichtige Funktionen übernehmen, wusste der kulturpolitische Sprecher der Grünen ohnehin. „Gerade im Bereich der Ganztags-schule ist es gut, wenn sich Vereine einbringen“, betonte Kern. Die BDB-Musikakademie übernimmt hier eine wichtige Vermittlungsrolle. Bekommen die Vereine doch über sie Konzeptionen an die Hand, die sie zu Bildungspartner vor Ort macht und ihnen genau diese musikalische Bildungsarbeit vom Kindergarten über die Ganztagsschule bis hin zur Seniorenbildung ermöglicht, führt Akademieleiter Christoph Karle aus. Im Informationsgespräch sowie im abschließenden Rundgang nutzte das BDB-Präsidium, vertreten durch Präsident Helmut Rau, den geschäftsführenden Präsidenten Christoph Karle, Bundesrechner Ralph Beck sowie die beiden Vize-Präsidenten Klaus-Peter Mungenast und Helmut Steinmann die Gelegenheit, die Bedürfnisse der BDB-Musikakademie aufzuzeigen. Bislang erhält die BDB-Musikakademie nämlich keinerlei institutionelle Förderung, sondern lediglich Zuschüsse für einzelne Kurse. So ist der Sanierungs- und Investitionsbedarf im Laufe der Jahre stetig gestiegen und jetzt so groß, dass, vor allem im Hinblick auf eine energetische Sanierung, Handlungsbedarf besteht.
„Die Frage ist nun, wie geht man mit dem Bedarf um“, fasste Kern die Diskussion abschließend zusammen. „Das Land ist nun aufgefordert zu prüfen, was möglich ist – verdient hat es die Akademie allemal“.

Die Pressemitteilung findet sich als PDF hier:
Mielich_Kern_PM

Quelle:
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