Bärbl Mielich (li.) beim Besuch des Dorfladens in Britzingen mit Ewald Quintus, Eberhard Keussen, Marion Verhülsdonk-Dehnen und Armin Imgraben Foto: Dora Pfeifer-Suger

Bärbl Mielich besucht den Dorfladen Britzingen

Begrüßt wurde die Abgeordnete am 22.02.2016 von Ortsvorsteher Armin Imgraben, dem ersten Vorstand der Genossenschaft Ewald Quintus und seinem Stellvertreter Eberhard Keussen, sowie Marion Verhülsdonk-Dehnen vom Aufsichtsrat.

Sie freue sich, dass der Besuchstermin so schnell geklappt habe, sagte Bärbl Mielich. „Es ist wichtig, dass es in jedem Dorf ein Geschäft gibt, wo das, was täglich gebraucht wird, eingekauft werden kann. Besonders wichtig ist dies für ältere Menschen, aber auch junge Familien profitieren davon. Dorfläden wie hier in Britzingen sind auch Orte des Zusammenkommens und der Kommunikation“.

Der Dorfladen wird von einer Genossenschaft betrieben. Ein leer stehendes historisches Haus war mit viel Eigenarbeit in einen Laden mit einem kleinen Café umgebaut worden. Finanzierte werden konnte der Umbau zum Dorfladen nur mit Hilfe eines Zuschusses aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 51.000 Euro.

Die Initiative für den Laden sei aus der Bevölkerung gekommen. Das sei sehr wichtig gewesen für das Gelingen des Vorhabens, erklärte Ortsvorsteher Armin Imgraben. Es habe aber vieler Sitzungen bedurft, bis der Dorfladen eröffnet werden konnte.

„Café und Laden sind eine tolle Kombination“, erklärt Bärbl Mielich nach dem Rundgang in dem Geschäft. „Ich bin absolut begeistert über das vielseitige Angebot auf verhältnismäßig kleiner Fläche“.

Die fest angestellten Verkäuferinnen würden von Ehrenamtlichen unterstützt, die sich z. B. für einen Nachmittag oder eine bestimmte Stundenzahl bereit erklärt haben zu helfen. Der Cafébetrieb sei sehr personalintensiv, da könne man ohne ehrenamtliche HelferInnen nicht auskommen., berichtet Ewald Quintus. „Ein gute Lösung“, fand Bärbl Mielich. Ein auch zeitlich klar umrissenes bürgerschaftliches Engagement lasse sich gut in den Alltag einpassen.

„Ich wünsche mir, dass es in allen Dörfern solche Läden geben wird.“ erklärte Bärbl Mielich zum Abschluss. „Eine Einkaufsmöglichkeit und ein Treffpunkt am Wohnort“.

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