v. l. Tom Grein (Die Linke) Birte Könnecke (SPD), Udo Grotz (Moderator), Bärbl Mielich (Bündnis 90/Die Grünen) und Vincenz Wissler (FDP). Foto: Dora Pfeifer-Suger

Bärbl Mielich bei der Podiumsdiskussion des DGB Markgräflerland in Müllheim

Wohnen und Flüchtlinge waren u.a. Themen bei der Podiumsdiskussion des DGB Markgräflerland in Müllheim.  „Eine Wohnung zu haben ist ein Menschenrecht, Wohnen ist Daseinsvorsorge“, erklärte die Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich zu einer entsprechenden Frage des Moderators Udo Grotz. Die Wohnbauförderung sei im letzten Jahrzehnt systematisch zur ausschließlichen Förderung privaten Wohneigentums umgebaut worden, so die Abgeordnete. Dies habe die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg grundlegend geändert. Das Land investiere wieder Geld in den sozialen Wohnungsbau. Es würden viel mehr Wohnungen mit Sozialbindung benötigt. Bärbl Mielich sprach sich für Landesbürgschaften für Wohngbaugenossenschaften aus.
Zum Thema Flüchtlinge forderte Bärbl Mielich eine andere Rhetorik ein. Sie kritisierte, dass immer nur von Flüchtlingszahlen, Problemen und gar von einer Bedrohung gesprochen würde und Maßnahmen ergriffen würden, die die Menschen daran hindern sollen nach Europa zu kommen. Einzig sinnvoll sei es, dass an Fluchtursachen gearbeitet werde, damit die Menschen erst gar nicht gezwungen seien, ihre Heimat zu verlassen.
In den vorwiegend jungen Menschen und jungen Familien, die als Flüchtlinge nach Deutschland kämen, sehe sie eine Bereicherung.  Integration sei eine Aufgabe die alle betreffe.  „Wir schaffen das!“, ist sich Bärbl Mielich sicher.
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