Verkehrsministerium zeigt Interesse an Alternativplanung „Beste Lösung“

PRESSEMITTEILUNG
08.05.2014

Bei einem Informationsgespräch zur Rheintalbahn zeigte sich Ministerialdirektor Uwe Lahl an der Alternativplanung „Beste Lösung“ des Bürgerbündnisses Bahn Markgräflerland e.V. (BBM) für den Streckenabschnitt 9.0 zwischen Buggingen und Schliengen interessiert. Das baden-württembergische Verkehrsministerium wird sich mit einem Brief an das Bun-desverkehrsministerium mit der Bitte um Prüfung der Alternativplanung wenden. Wolfgang Raufelder, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Grüne, sprach von einem konstruktiven und lösungsorientierten Gespräch. „Die Vorteile der vorgestellten Alterna-tivplanung liegen eindeutig auf der Hand – besserer Lärmschutz für die Bevölkerung, Verbesserungen im Betriebsablauf, weniger Flächenverbrauch und Kosten, die nicht höher als bei der Antragstrasse liegen. Die Planungen müssen jetzt umfassend geprüft werden“. Gleichzeitig wies Wolfgang Raufelder jedoch darauf hin, dass die Entscheidung über die verschiedenen Trassenvarianten vom Bund und der Deutschen Bahn AG getroffen werden.

Die Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich freut sich über die positiven Signale aus dem ba-den-württembergischen Verkehrsministerium. „Die Präsentation der „Besten Lösung“, an der ich neulich teilnehmen konnte, war für mich sehr überzeugend. Eine umfassende Prüfung der Alternativplanung bietet die Chance eines menschen- und umweltgerechten Ausbaus der Rheintalbahn im Bereich Müllheim-Hügelheim – Auggen. Jetzt liegt es an der Deutschen Bahn AG und am Bund die Antragstrasse und die Alternativplanung zu prüfen und abzuwägen“, so Bärbl Mielich.

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