Landesregierung erhöht die Mittel zur Sanierung von Landesstraßen und Brücken um 120 Mio. Euro – 9 Projekte im Breisgau und Lörrach erhalten Zuschlag

Gemeinsame Pressemitteilung
20.03.2015

Bärbl Mielich (Grüne) und Christioph Bayer (SPD): „Mit den Geldern können nun längst überfällige Sanierungsarbeiten begonnen und so die Verkehrsinfrastruktur im Breisgau und Lörrach nachhaltig verbessert werden“

Die Landesregierung hat die Mittel für den Erhalt von Landesstraßen und Brücken auf 120 Mio. Euro erhöht. Das entspricht einer Verdreifachung der Straßensanierungsmittel, die die alte Landesregierung im Jahr durchschnittlich zur Verfügung gestellt hatte. „Der Erhalt und die Erneuerung bestehender Straßen hat für uns als grün-rote Landesregierung Priorität vor Neubaumaßnahmen“, so die Landestagsabgeordneten Christoph Bayer und Bärbl Mielich. „Gerade im ländlichen Raum ist der Erhalt bereits existierender Verkehrsadern wichtig, um eine reibungslose Mobilität der Menschen hier sicherzustellen. Was helfen Neubaumaßnahmen, wenn die vorhandenen Straßen nicht mehr befahrbar und sicher sind?“
„Vor diesem Hintergrund freut es uns, dass in der ersten Tranche von Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2015 auch wichtige Arbeiten im Breisgau und Lörrach durchgeführt werden“, so Mielich und Bayer. An der B 3 Schliengen – Auggen werde ein Abschnitt von 3.100 Metern saniert, 2.000 Meter Baulänge an der L 114 Ihringen – Wasenweiler. Die Ortsdurchfahrt Merzhausen (L 122) werde auf einer Länge von 1.400 Meter erneuert, genauso wie Stützbauwerke an der L 123 auf Gemarkung der Gemeinde Münstertal. Eine Stützmauer oberhalb des Steinwasenparks an der L 126 und eine an der L 140 bei Badenweiler können ebenfalls saniert werden. Ein Abschnitt von 6.200 Metern an der L 131 Müllheim – Mittelheubronn sei ebenso im Programm wie ein erster und zweiter Bauabschnitt an der L 135 Kandern – Schlächtenhaus. Schließlich stehe auch Geld für einen 2.300 Meter langen Abschnitt der L 140 bei Malsburg-Marzell zur Verfügung.

„Das sind gute Nachrichten für die Gemeinden, denn diese Maßnahmen waren schon lange überfällig. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, damit unsere Region weiterhin so attraktiv bleibt für Einheimische und Touristen“, so Bärbl Mielich und Christoph Bayer.

Verwandte Artikel