Erste Schritte in Richtung Rückbau des AKWs Fessenheim

Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters plant die EDF Ende des Jahres mit dem Rückbau des Atomkraftwerks Fessenheim zu beginnen.

„Ich begrüße die ersten konkrete Schritte der EDF in Richtung Rückbau. Die Stilllegung des unsicheren Atomkraftwerks Fessenheim ist seit Langem überfällig“, sagt die Landtagsabgeordnete der Grünen, Bärbl Mielich, zu der Reuters-Meldung.

Sie sei erleichtert, dass ein geordnetes Ende des AKW Fessenheim in greifbare Nähe zu rücken scheine. Mit der Stilllegung, die hoffentlich in wenigen Monaten erfolgen werde, reduziere sich das Risiko erst mal erheblich. „Endgültig gebannt ist die Gefahr für die Bevölkerung jedoch erst, wenn der gesamte Brennstoff aus der Anlage und vom Gelände entfernt wurde“, so die Abgeordnete. Hier sei die EDF in der Pflicht, für einen sicheren Transport und eine sichere Lagerung des hochradioaktiven Materials zu sorgen.

„Ich vermisse aber immer noch die Bekanntgabe eines konkreten Abschalttermins“, beanstandet Bärbl Mielich die immer noch unkonkreten Angaben der EDF zur Stilllegung. Obwohl immer mehr dafürspräche, dass die Stilllegung bald erfolgen werde, bleibe doch eine gewisse Unsicherheit. „Solange das AKW Fessenheim in Betrieb ist, bedeutet es auch eine Gefahr für die Bevölkerung.“ Entschieden wendet sich die Abgeordnete gegen das geplante Hochfahren des seit über eineinhalb Jahren wegen Materialmängeln am Dampferzeuger außer Betrieb befindlichen Blocks 2. Das Risiko sei entschieden zu groß.

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