Erneute Förderung für Breitbandausbau im Landkreis

Im Rahmen der Breitbandförderung des Landes Baden-Württemberg erhält der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erneut Fördergelder, dieses Mal eine Summe von insgesamt 815.451 Euro. Davon entfallen 800.943 Euro auf den Zweckverband Breisgau-Hochschwarzwald und 14.508 Euro auf die Stadt Bad Krozingen, die nicht zum Zweckverband gehört. Die Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich und Reinhold Pix (beide Grüne) begrüßen, dass durch den Breitbandausbau für die digitale Zukunft im Ländlichen Raum gesorgt wird.

„Der Ausbau ist eine Investition in die digitale Zukunft – für eine attraktive Heimat mit sicheren Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität“, erklärt Pix. „Mit einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet wird eine zentrale Grundlage für den langfristigen Erfolg unserer Wirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung gelegt“, betont Mielich.

Insgesamt wurde bei dieser aktuellen Übergabe von Förderbescheiden 14,2 Millionen Euro für 47 Breitbandprojekte bewilligt. 

Im vergangenen Jahr wurde der Breitbandausbau vom Land mit 113 Millionen Euro unterstützt. Bei einer bundesweiten Erhebung zur Jahresende 2018 war für mehr als 87 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das ist eine Verbesserung von fast 16 Prozentpunkten gegenüber Anfang 2016. Mehr als 90 Prozent des Landes verfügen über eine Download-Geschwindigkeit von 30 Mbit pro Sekunde. Bis 2021 wird das Land eine halbe Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen. Anfang des Jahres wurde die Förderpolitik auf neue Füße gestellt: Die ersten Kommunen nutzen bereits die Kombination aus Bundes- und Landesförderung, die zusammen jeweils 90 Prozent der Ausbaukosten decken. 

Hintergrundinformationen: Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. Ebenso haben die Grünen von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.

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