Sicherstellung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum – Fachgespräch mit Sozialministerin Katrin Altpeter

Mit der Einführung der DRGs hat sich die Versorgungssituation vor allem in der häuslichen Krankenpflege (HKP) deutlich verschärft. Arbeitsabläufe werden dichter, die PatientInnen werden oftmals entlassen, ohne sich selbst versorgen zu können, die Anbindung an sorgende Angehörige ist nicht immer gegeben. Die Sozialstationen mahnen seit Jahren Verbesserungen in den Strukturen an.
Seit zwei Jahren läuft die Kampagne der Sozialstationen: “Pflege hat ihren Wert”.
Über 60.000 Unterschriften wurden bis zum Sommer gesammelt. Das Ziel ist, auf die seit Jahren prekäre Arbeitssituation der ambulanten Pflegekräfte und der Sozialstationen aufmerksam zu machen, die bestehende Unterfinanzierung zu beheben und nach Wegen zu suchen, wie auch auf Landesebene Verbesserungen durchgesetzt werden können.

Der Dialog zwischen den beteiligten Pflegekräften und der Politik ist jetzt zentral.
Auf Einladung der regionalen Sozialstationen und der pflegepolitischen Sprecherin der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg, Bärbl Mielich, kommt die Sozialministerin Baden-Württembergs, Katrin Altpeter, nach Südbaden, um in einem Fachgespräch vor Ort über Verbesserungsmöglichkeiten zu sprechen.

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