Sozialpolitiker Bärbl Mielich MdL und Alexander Schoch MdL diskutieren in Krankenpflegeschule Emmendingen über die Zukunft der Pflegeausbildung

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Alexander Schoch besuchte die Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich, Vorsitzende des Sozialausschusses im baden-württembergischen Landtag und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, am 16.10.2013 die Krankenpflegeschule in Emmendingen.

v li n. re: MdL Alexander Schoch, MdL Bärbl Mielich, Reinhard Lay, Leidter der Krankenpflegeschule EM

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Nach einer Führung durch das Schulgebäude im Weiherschloss wurden bei einer Diskussion mit dem Emmendinger Landrat Hanno Hurth, dem Schulleiter Reinhard Lay, dessen Vertreterin …, dem stellvertretendem Verwaltungsleiter des Kreiskrankenhauses Emmendingen Björn Bohnsack, dem Pflegedirektor des Zentrums für Psychiatrie Jeton Himaj sowie dem Schulleiter der Gewerblichen und hauswirtschaftlich-sozialpflegerischen Gymnasiums Hermann Weiß über die Themen Zukunft der Pflegeausbildung in Baden-Württemberg und die Akademisierung des Pflegeberufs gesprochen.
Nach Modellrechnungen des statistischen Landesamtes werden in Baden-Württemberg im Jahr 2030 rund 160 000 Pflegerinnen und Pfleger benötigt. Im Jahr 2009 arbeiteten lediglich 100 000 Menschen in diesem Beruf. Es besteht demnach dringender Handlungsbedarf. „Wir müssen die Pflegeberufe deutlich attraktiver machen“, betont der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Alexander Schoch während des Fachgesprächs. „Um dem Pflegekräftemangel zu begegnen, muss die Attraktivität der Pflege insgesamt gesteigert werden. Dazu gehören eine Verbesserung der Rahmenbedingungen und eine neue gesellschaftliche Anerkennung der Pflege, die sich auch finanziell wiederspiegelt“, so Schoch und Mielich. „Wir streben zudem eine Akademisierung innerhalb der Pflege an, um dort auch mehr eigenverantwortliches Handeln zu ermöglichen“.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ExpertInnengesprächs zeigten sich zufrieden mit dem Fachgespräch. „Ich habe viele interessante und wichtige Anregungen und Hinweise mitgenommen“, so Bärbl Mielich. „Die Krankenpflegeschule in Emmendingen mit ihrer Kooperation mit Kreiskrankenhaus und Zentrum für Psychiatrie ermöglicht ein integratives Modell der Pflegeausbildung, was ich als sinnvoll und zukunftsweisend erachte“, resümiert die Gesundheitspolitikerin Mielich abschließend. Dass es zudem die Möglichkeit gibt über ein Fernstudium einen Bachelor-Abschluss in den Health Care Studies zu machen, rundet das Profil dieser Krankenpflegeschule gut ab“.

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