Krankenhäuser brauchen langfristige Unterstützung statt populistischer Wahlkampfgeschenke

PRESSEMITTEILUNG

Die Ankündigung von Herrn Riebsamen in der Schwäbischen Zeitung vom 19.2.2013, in diesem Jahr 350 Millionen Euro + x für Krankenhäuser im ländlichen Raum bereitzustellen, ist eine Sofortmaßnahme, die auf halber Strecke stehen bleibt. „Herr Riebsamen sollte seine Hausaufgaben machen, denn was wir wirklich brauchen, ist eine Veränderung der Berechnung von Fallpauschalen. Nur das wird den Krankenhäusern langfristig helfen, alles andere ist Augenwischerei,“ kritisiert Manne Lucha, Vorsitzender des AK Soziales der grünen Landtagsfraktion.
„Die Fallpauschalen müssen anders zusammengesetzt werden; zum Beispiel brauchen wir eine bessere Abbildung der Personalkosten in den Krankenhäusern. Diese grundsätzliche Überarbeitung muss die Bundesregierung endlich leisten. Als Land Baden-Württemberg haben wir uns im Bundesrat immer wieder dafür eingesetzt,“ betonte die gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Bärbl Mielich MdL. „Wichtig ist insbesondere für den ländlichen Raum, dass es eine verlässliche Finanzierung für die Grundversorgung jenseits von Mengenbegrenzungen geben muss.“

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