Internationaler Hebammentag – Grüne Angeordnete: „Hebammen brauchen eine gesicherte Zukunft“

PRESSEMITTEILUNG
05.05.2015

„Hebammen für eine bessere Zukunft“ – so lautet das Motto des diesjährigen Internationalen Hebammentages, der immer am 05.05. stattfindet. Es verweist zu Recht darauf, dass Hebammen viel zu einem guten Start ins Leben beitragen. Sie übernehmen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, leiten Geburten und betreuen Mutter und Kind in der Zeit des Wochenbetts. Hebammen sichern das Recht der Schwangeren auf eine selbstbestimmte Geburt und auf die freie Wahl des Geburtsortes, sei es in einer Klinik, einem Geburtshaus oder auch bei einer Hausgeburt. Dies erklären Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen. Uneingeschränkt schließt sich dem auch die Gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg, Bärbl Mielich, an.

Erst letzte Woche sind die Verhandlungen der Hebammen mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen aber an diesem Punkt gescheitert. Wir fordern die zuständigen Gremien und
Gesundheitsminister Gröhe auf, hier schleunigst zu tragfähigen Lösungen zu kommen, die das Wahlrecht der Frau weiterhin garantieren. Dies ist zur Zeit in Gefahr. Und auch die Regelungen, die das Problem der steigenden Haftplichtprämien abfedern sollten, können sonst nicht in Kraft treten.

Um ihre wertvolle Arbeit leisten zu können brauchen Hebammen neben einer angemessenen Vergütung aber vor allem auch verlässliche Rahmenbedingungen um Planungssicherheit für ihre Berufsausübung zu bekommen. Bereits heute steigen immer mehr Hebammen aus der Geburtshilfe aus. In einigen Gegenden ist es für Schwangere bereits schwer überhaupt eine Hebamme zu finden. Wir brauchen ‚Hebammen für eine bessere Zukunft‘ und eine gesicherte Zukunft für Hebammen.“

Quelle: http://www.gruene.de/presse/2015/hebammen-brauchen-eine-gesicherte-zukunft.html

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