Enttäuschung über Gerichtsentscheid: „Die Zeitbombe Fessenheim tickt weiter“ (MdL Mielich)

Pressemitteilung

Enttäuschung über Gerichtsentscheid

MdL Bärbl Mielich: „Die Zeitbombe Fessenheim tickt weiter“.

Enttäuscht und besorgt reagiert die Grüne Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich auf das Urteil des Appellationsgerichts in Nancy, das vom Trinationalen Atom-schutzverband angerufen worden war, um eine schnelle Stilllegung des AKW Fessenheim zu erreichen. „Damit ist der Weg gescheitert, das marode Atomkraftwerk auf juristischem Weg still zu legen“, erklärt die Abgeordnete.

„Die Entscheidung des Gerichts ist vor dem Hintergrund der massiven Sicherheitsmängel für mich nicht nach zu vollziehen“. Allein die mangelnde Erdbebenauslegung sowie die Überschwemmungsgefahr und der drohende Kühlwasserverlust bei einem Bruch des Kanals müssten aus Sicherheitsgründen zu einer sofortigen Stilllegung führen.

„Anstatt endlich die Notbremse zu ziehen hat die französische Aufsichtsbehörde ASN erst vor wenigen Wochen dem Reaktorblock 2 eine Betriebsgenehmigung für weitere zehn Jahre erteilt, mit zweifelhaften Auflagen für die Nachrüstung, die das Atomkraftwerk keinen Deut sicherer machen“, kritisiert die Abgeordnete. Das Gegenteil sei der Fall. Nicht umsonst würden Fachleute wie Dipl. Ing. Dieter Majer vor neuen Sicherheitsproblemen warnen, die als Folge der bereits begonnen Verstärkung des Sockels auftreten können. „Die Basteleien an den alten Rektoren sind gefährlich“. Entsprechend beunruhigt ist die Bevölkerung in der Region. “ Wir werden weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um Einfluss auf eine schnelle Abschaltung des AKWs zu nehmen“! erklärt Mielich.

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