Bärbl Mielich (li.) und Edith Sitzmann mit Henrik Newerla

Bärbl Mielich und Edith Sitzmann besuchen AUMA

Durch Innovation und Flexibilität zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit

Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Fraktion GRÜNE im Landtag, Edith Sitzmann, besuchte die grüne Wahlkreisabgeordnete Bärbl Mielich am 24.02.2016 die Firma AUMA Riesterer in Müllheim, um sich vor Ort über Firmenkonzept, Produktionsabläufe und Personalmanagement zu informieren.

Die Firma AUMA (kurz für Armaturen- und Maschinenantriebe), so erläuterte Herr Newerla, Geschäftsführung Bereich Technik, wurde 1964 in Filderstadt gegründet. AUMA verlegte im Jahre 1971 den Firmensitz nach Müllheim. Mit mittlerweile 2300 MitarbeiterInnen (700 davon in Müllheim) in 20 Niederlassungen, über 50 Vertretungen und neun Produktionsstandorten u.a. in Indien, China und den USA, zählt die AUMA in der Region zu einem der wichtigsten mittelständischen Unternehmen. Antriebe von AUMA werden in der Wasseraufbereitung und -reinigung eingesetzt, genauso wie zur Energieerzeugung z.B. im Bereich der Solarenergie oder beim Öl- und Gas-Transport. Der jährliche Umsatz der Unternehmensgruppe beträgt 420 Millionen €.

Die beiden Abgeordneten bei der Besichtigung des Betriebes mit Henrik Newerla Foto: Marius Strub

Bereits seit den 1990er Jahre setzt das Unternehmen auf nachhaltige und ökologische Strategien in der Produktion. Das beinhaltet sowohl umweltverträgliche Produktionsmethoden (u.a. Recyclingmaßnahmen in der eigenen Produktion und Wassersparende Beschichtungen) aber auch eine ressourcenschonende ArbeiternehmerInnenpolitik: diese zeichnet sich unter anderem durch ein gutes Gesundheitsmanagement, Weiterbildungsmöglichkeiten, Zeitwertkonto, Gleit- und Teilzeitangebote aus.

Als mittelständisches, ökologisch ausgerichtetes sowie hauptsächlich in Deutschland produzierendes (80% der weltweiten Produktion) Unternehmen im Bereich der Armaturen- und Maschinenantriebe ist die AUMA ein wichtiger Partner auf dem globalen Markt und für die Region ein entscheidender Wirtschaftsfaktor.

Bärbl Mielich lobte das umfassende Angebot der AUMA an Ihre MitarbeiterInnen im Bereich der Weiterbildung und Prävention sowie die flexible Gestaltung der Arbeitszeitregelung. „Hier ist die AUMA breit aufgestellt. Das Zeitwert-Konto und die Gleit- sowie Teilzeitmodelle ermöglicht eine flexible Lebens-Arbeitszeit und tragen damit zu einer guten Work-Life-Balance bei“. Die Potentiale der MitarbeiterInnen würden gezielt gefördert; das motiviere die MitarbeiterInnen langfristig im Betrieb zu bleiben, so Mielich weiter.

„Ressourcenschonendes Produzieren zahlt sich aus. Viele Unternehmen in Baden-Württemberg sind schon weit beim Einsatz nachhaltiger Unternehmensprozesse“, ergänzte Edith Sitzmann.

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