Atomkraftwerk Fessenheim – MdL Mielich fordert: „Abschalten statt Flickschusterei“

Pressemitteilung

Mit großer Skepsis und Sorge verfolgt die Grüne Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich die sogenannten Nachrüstungsarbeiten im Atomkraftwerk Fessenheim, die in Kürze durchgeführt werden sollen. „Weitere Flickschustereien machen das Atomkraftwerk nicht sicherer, im Gegenteil. Es ist sogar zu befürchten, dass die Nachrüstungsmaßnahmen zu neuen Problemen und Risiken führen können. Die einzig sinnvolle Maßnahme, um das Risiko für die Menschen in der Region zu minimieren, ist die sofortig Stilllegung der Uraltanlage“. Die Land-tagsabgeordnete sieht sich in ihrer Sorge durch die vom Trinationalen At-omschutzverband bei Dipl. Ing. Dieter Majer in Auftrag gegebene Expertise bestätigt. Majer stellt nicht nur die Wirksamkeit der vorgesehenen Nachrüstung-smaßnahmen in Frage er warnt auch vor neuen und Sicherheitsproblemen, die durch die Nachrüstungsmaßnahmen entstehen können.

„Nicht geklärt ist das Problem einer Überschwemmung oder eines Kühlwas-serverlustes bei einem Bruch des Rheinseitenkanals“, stellt Bärbl Mielich fest. In beiden Fällen drohe der Reaktor außer Kontrolle zu geraten, falls auch die Notkühlsysteme in Mitleidenschaft gezogen würden. „Ich appelliere mit Na-chdruck an die verantworlichen in Frankreich, das Atomkraftwerk sofort endgü-ltig stillzulegen und die Region nicht länger der Verstrahlungsgefahr auszuset-zen“.

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