Eine Woche lang hielt Gustav Rosa (Mitte, rechts) die Stellung auf dem Breisacher Neutorplatz. Bärbl Mielich (Mitte, links) informierte die Mitstreiter über aktuelle Entwicklungen aus der Landespolitik in Sachen AKW Fessenheim. Fotos: Susanne Zachow

Gemeinsam gegen das AKW Fessenheim

Prominente Unterstützung bei seiner Fastenaktion gegen das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim hat der Breisacher Gustav Rosa gleich mehrfach bekommen. Am Donnerstag, 26. April, war Bärbl Mielich, Grünen-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Breisgau, auf dem Neutorpatz zu Gast. Sie nahm sich Zeit, mit den Aktiven vor Ort ins Gespräch zu kommen und informierte über aktuelle Entwicklungen aus der Landespolitik. Bei den Atomkraftgegnern ist der Unmut über das Wiederhochfahren des Reaktorblocks 2 groß. Sie forderten die deutschen Politiker auf, mehr Druck auf Frankreich auszuüben. Mielich betonte, dass auch ihr das Thema eine Herzensangelegenheit sei. Seit rund 30 Jahren setze sie sich bereits als Grünen-Politikerin für die Schließung des Atomkraftwerks ein. Mit dem baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller und dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sei sie in konstantem Austausch. Jedoch dauerten politische Prozesse leider oft sehr lange, bedauerte sie. Die jüngste Zusage des französischen Umweltstaatssekretärs Sébastien Lecornu, das Atomkraftwerk definitiv ab Ende 2018 abzuschalten, sei nun jedoch endlich ein Erfolg, der auch auf das konstante politische Bemühen der Landesregierung in Baden-Württemberg und der regionalen Politiker und Aktiven zurückzuführen sei. Es sei gerade auch im Licht des Jahrestags des Atomunglücks in Tschernobyl sehr zu hoffen, dass diese Entscheidung nunmehr Bestand habe und die Schließung komme.

 

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