Teilnehmer der Kundgebung auf dem Markgräflerplatz in Müllheim

Bärbl Mielich bei der Kundgebung gegen Rassismus und Gewalt in Müllheim

Zur Kundgebung aufgerufen hatte der DGB Kreisverband Markgräflerland.

Die Grüne Landtagsabgeordnete warb für eine offene Gesellschaft, die Flüchtlinge in ihrer Mitte aufnimmt. Deutschland und die europäischen Länder seien in der Pflicht, die Menschen in Not aufzunehmen. Schließlich habe der Westen teilweise die Situationen mit verursacht, die die Menschen zur Flucht zwingen würden. „Kein Mensch verlässt seine Land und seine Heimat, wenn die Situation nicht ganz und gar ausweglos und bedrohlich ist“.

Bärbl Mielich bei der Kundgebung des DGB gegen Rassismus und Gewalt in Müllheim

Bärbl Mielich bei der Kundgebung des DGB gegen Rassismus und Gewalt in Müllheim

Bärbl Mielich kritisierte die geschlossenen Grenzen, so dass mehrere tausend Flüchtlinge, darunter viele Kinder, in Griechenland in Notcamps ausharren müssten, wo sie nicht einmal ausreichend versorgt werden könnten. „Die Fluchtursachen müssen beseitigt werden“, forderte die Abgeordnete. Dies sei die einzige wirkungsvolle Maßnahme, damit sich die Menschen nicht auf eine gefährliche Flucht begeben müssten. Es werde immer davon geredet, aber viel passiert sei bisher nicht.

Sie appellierte an die Bevölkerung, den Flüchtlingen mit Offenheit zu begegnen und sie bei der Integration zu unterstützen. „Wir müssen den Menschen, die vor Gefahren, Gewalt und Verfolgung zu uns fliehen, eine Chance geben“, so Bärbl Mielich.

 

Weitere Informationen/Links:

Die Badische Zeitung berichtete über die Kundgebung am 07.03.2016

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