Bärbl Mielich, Vorsitzende der Enquete-Kommission Pflege, sprach im baden-württembergischen Landtag zum Abschlussbericht der Kommission

In der 148. Sitzung des baden-württembergischen Landtags am 27. Januar 2016 sprach Die Vorsitzende der Enqueteokommission zum TOP 6: „Bericht und Empfehlungen der Enquetekommission „Pflege in Baden-Württemberg zukunfts- orientiert und generationengerecht gestalten“

Entscheidend für die Zukunft der Pflege, sei die Eigenverantwortlichkeit der Menschen. „Wir trauen den Menschen zu, selbst zu entscheiden, wo und wie sie alt werden wollen und wo und wie sie leben wollen. Dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen, das ist eine der Kernaussagen, die wir treffen wollten und die wir mit diesem Abschlussbericht auch getroffen haben.“, so die Abgeordnete.

Sie betonte, dass die Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht nur Sache bestimmter Einrichtungen und Berufsgruppen sei. Über 70% der Menschen, die sich nicht mehr selbst versorgen könnten, werden zu Hause gepflegt. Hierfür bedarf es niedrigschwellige Angebote, um den Pflegenden die Arbeit zu erleichtern.
Weiterhin solle die professionelle Pflege finanziell besser ausgestattet und weiter professionalisiert werden.

Die Zusammenarbeit in der Enquete-Kommission lobte Bärbl Mielich als sehr konstruktiv: „Wir konnten zum Ausdruck bringen, dass wir das Thema Pflege sehr ernst nehmen und dies für ein zentrales politisches Thema halten, das wir angehen müssen, für das wir viel Energie, aber auch einiges an finanziellen Mitteln brauchen und für das wir auch eine Menge Fantasie brauchen.“

 

 

Ihre Rede auf Video finden Sie in diesem Link (unter Kapitelauswahl -> TOP 6 ->Bärbl Mielich. (3:11:26-3:26:00) und hier in schriftlicher Form.

Den Abschlussbericht der Enquetekommission Pflege kann hier, auf der Homepage des Landtags eingesehen werden.

Verwandte Artikel